Der Blinker ist ein löffelartig geformtes stück Metall mit Verziehrungen und einem Haken.
Er gehört zu den Kunstködern und wird hauptsächlich für den Fang von Raubfischen wie Zander, Barsch etc. angewendet.
Das Prinzip beruht darauf, dass das stück Metall, welches eingedellt ist, dadurch im Wasser strauchelt und somit einen kranken Fisch simuliert. Die Reizwirkung wird meist noch durch auffällige Verziehrungen verstärkt, wie aufgemalte Punkte, anmontierte Federn oder grelle Farben. Am beliebtesten ist es ihn „blinken“ zu lassen durch die Verwendung eines stark spiegelnden Metalls (meistens legiertes Eisen) wie zum Beispiel Stahl, Kupfer, Bronze, Messing etc, was den Namen erklärt. Die Farbschattierung erinnert an einen Flightcase.

Das einfachste Modell ist schnell selbstgemacht mit einem Esslöffel, allerdings ist es nicht empfehlenswert gleich das Silberbesteck zu nehmen.
In starken Strömungen werden eher flachere Blinker benutzt, während in stilleren Gewässern große Blinker genommen werden. Auch wird der Blinker meist auf den abgezielten Fisch abgestimmt, wobei man mit kleinen Blinkern durchaus auch große Raubfische fangen kann. Außer der Größe und der Form ist auch das Gewicht zu beachten, denn umso dicker das Metall des Blinkers ist, desto schwerer und langsamer ist er, außerdem erzeugt er dann stärkerer Wellen im Wasser.

Auch zu der Köderführung gibt es Eigenheiten, am beliebtesten ist es den Blinker ab- und auftauchen zu lassen beim Einholen, jedoch ist darauf zu achten, dass der Blinker „schlänkert“ und sich nicht um seine eigene Achse dreht, sollte dies der Fall sein verringern sie die Einholgeschwindigkeit. Man kann auch Schleppen.
Welche Technik am besten geeignet ist sollten sie selbst ausprobieren.

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